Parabolrinnenkollektor (PRK) - Maturaarbeit 2007
Mein PRK - zum ersten Mal in Aktion.
Da das schwarze Eisenrohr noch nicht bereitstand, musste ein Holzpfosten herhalten...
Anfangs wurde der Holzpfosten nur mässig warm,...
...doch nach einer halben Stunde Sonnenschein.



Konstruktionen
Die Wasserrohre sind handelsübliche Kunstoffrohre für Leitungen im Boden oder Beton.
Das Absorberrohr ist ein Stück einer alten Wasserleitung, welches mit Hochtemperaturlack schwarz angesprayt wurde.
Absorberrohr mit fest verleimtem Kunstoffrohr
Der zukünftige Wasserbehälte ist ein Stück Kaminrohr.
Das Kaminrohr mit einem Büchsendeckel als Boden und einem Rohr (Auslass)
Der Behälter hat noch ein seitliches Rohr bekommen (Einlass)
Holzgestell mit Folie, dem Sockel und dem Behälterträger, sowie den Absorberträgern.
Der Behälter mit der Befestigungsvorrichtung, um an den Kollektor geschraubt zu werden.
Sicht in den Behälter. Mit Zweikomponentenkleber wurde an diesem Bauteil nicht gespart.
Hier sieht man die obere Dichtungsstelle des Absorberrohres. Da der Behälter kippbar ist (entsprechend dem Neigungswinkel der Sonne), muss die Verbindung hier variabel sein, weshalb hier ein Dichtungsring aus Gummi sitzt.
Leider hielt der Kleber den hohen Temperaturen nicht stand, weshalb diese Stelle fortan auch mit Isolierband abgedichtet wird.
Die Rückansicht meines Kollektors. Sehr schön sieht man den Rücklauf, den Behälter und die Parabelprofile.
Ansicht von vorne
Das ansonsten sehr schwarze Absorberrohr wird durch die konzentrierten Sonnenstrahlen weiss beleuchtet.
Das Wasser kocht.
Ein Video, das die recht starke Dampfentwicklung zeigt.
Noch ein Video, das die Dampfentwicklung zeigt.
Es brodelt im Behälter.
Die Krümmung der Spiegelfolie ist beinahe perfekt.
Noch ein Bild des stark "beleuchteten" Absorberrohres.
Hier sieht man die primitive Isolation (Zeitungspapier) des Rücklaufes. Dennoch stieg der Wirkungsgrad dadurch von ungefähr 20 auf 30%.
"Experimentator" am Werk.
© 2007 by Markus "Kusibert" Kunz